10 CPU-Wasserkühler

Titelbild

10 Wasserkühler verschiedenster Art mussten sich in unserem Test beweisen. Dabei legten wir unser Hauptaugenmerk auf die Verarbeitung und die Optik.

Veröffentlicht am 08. August 2003 von Moritz.

Einleitung

Wir freuen uns, heute den lange erwarteten Wasserkühlertest auf modforge.de präsentieren zu können. Wir widmen uns aktuellen CPU-Wasserkühlern und prüfen sie auf Herz und Nieren. Von allen größeren Herstellern haben wir Testsamples erhalten. An dieser Stelle vielen Dank für die freundliche und großzügige Unterstützung!

Kommen wir nun zu den getesteten Kühlern. Uns erreichten folgende Modelle:

Bild 1

Bei unserem Test achteten wir nicht nur auf die Temperaturen. Wir haben uns vor allem mit dem Aufbau, der Installation, der Verarbeitung und der Optik der Kühler beschäftigt. Selbstverständlich gibt es dazu einen Temperaturtest mit Diagramm.

Im Fazit werden wir alle diese Punkte bei der Bewertung berücksichtigen. Zudem schauen wir auf den Preis, denn schließlich ist eine Wasserkühlung meistens ziemlich teuer und für viele das Hindernis am Umstieg von der normalen Luftkühlung.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen und Anschauen. In einem Fazit am Ende werden wir noch mal kurz die positiven und negativen Aspekte der einzelnen Kühler zusammenfassen und eventuell auch einen Award vergeben, sollte ein Kühler besonders gut gefallen.

Testumgebung/Testsystem

Für den Test wurde folgendes System verwendet:

  • CPU: P4 2,4 GHz @ 3,2 GHz mit 1,75 VCore
  • Mainboard: Abit IC7-G @ 178 MHz FSB
  • Grafikkarte: PNY Geforce 4 TI 4400 @ TI 4600
  • Radiator: Airplex Evo 240 intern verbaut mit 2 x Papst 4412 F2/GL @ 12 V
  • Raumtemperatur: 23-25 °C (Keller)
  • Wärmeleitpaste: Arctic Silver 3
  • Anschlüsse: 8 mm/6 mm Legris- und Plug&Cool-Anschlüsse
  • Kühlflüssigkeit: destilliertes Wasser mit AC Fluid
  • Sonstige Komponenten: Eheim 1048, Ausgleichsbehälter aquatube
  • Software: CPUCooL v7.2.5, prime95

Bild 2

Zum Test wurde unser Cube aus dem Cube-Projekt verwendet. Für den Test wurde der Kreislauf so verändert, dass er nur noch aus Ausgleichsbehälter, Pumpe, CPU-Kühler und Radiator bestand.

Testaufbau

Da der Test an verschiedenen Tagen durchgeführt worden ist, war die Raumtemperatur von Tag zu Tag unterschiedlich hoch (zwischen 23 °C und 25 °C). Wir haben deswegen nur die Differenz zwischen Raumtemperatur und CPU-Temperatur aufgeführt.

Bei allen Kühlern wurde darauf geachtet einen identischen Aufbau, die identische Menge an Wärmeleitpaste und vor allem den höchstmöglichen Anpressdruck zu garantieren. Dieser spielt eine wichtige Rolle bei einem Kühlertest.

Zu 100 Prozent identische Bedingungen kann niemand garantieren, schon alleine wegen des unterschiedlichen Aufbaus der verschiedenen Kühler sind (minimale) Veränderungen der Testbedingungen nicht auszuschließen. Um das ganze möglichst auszuschließen haben wir jeden Kühler dreimal montiert und getestet und den besten Wert des Kühlers genommen. Wir haben uns allergrößte Mühe gegeben, allen Kühlern identische Bedingungen zu bieten, damit das Temperaturergebnis möglichst genau ist.

Die Kühler wurden jeweils zwei Stunden lang getestet. Um die CPU maximal auszulasten, installierten wir prime95 und ließen den "Torture Test" zwei Stunden lang laufen. Zur Auswertung installierten wir CPUCooL und ließen auf dem Diagramm die CPU-Temperatur alle 30 Sekunden aufzeichnen.

Bei allen Kühlern wurde die maximale CPU-Temperatur als Referenzwert genommen, die Raumtemperatur davon abgezogen und das Ergebnis untereinander verglichen.

aqua computer Cuplex 1.3

Kommen wir zum ersten Kandidaten unserer Testreihe, dem Cuplex 1.3 aus dem Hause aqua computer.

Aufbau

Die Version 1.0 des Cuplex wurde im August 2001 veröffentlicht und ist sozusagen die Mutter aller Kupfer-Plexiglas-Kühlerkonstruktionen im Bereich der Wasserkühler. Der Kühler besteht aus einer massiven Kupferplatte mit einem gefrästen Kanal, der einen runden Bereich um die Kühlermitte herum abdeckt. Das ganze wird mit einem Plexiglasdeckel abgedeckt und mit einem Dichtungsring abgedichtet. In das Plexiglas sind Plug&Cool-Anschlüsse (8 mm/6 mm) eingeschraubt. Der modulare Aufbau ermöglicht es den Kühler nach längerem Betrieb zu demontieren um z.B. den Kühlkörper zu reinigen.

Bild 3

Verarbeitung

An der Verarbeitung ist absolut nichts auszusetzen. Der Kanal und der restliche Kupferblock ist sehr sauber gefräst, das Plexiglas ist qualitativ hochwertig, die verwendeten Anschlüsse und Schrauben ebenfalls. Auch die Unterfläche des Kühlers ist sehr gut verarbeitet und weist keine Mängel auf.

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Optik

Der Cuplex war der erste Kühler mit sichtbarem Kanalverlauf. Dies sieht schon sehr schick aus, aber noch besser sieht das ganze mit gefärbtem Wasser und einer UV-Kaltlichtkathode aus. Das seit der Revision 1.3 in das Plexiglas gefräste "aqua computer"-Logo macht den Cuplex noch schicker.

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Installation

Sowohl die P4-, als auch die AMD 4-Loch-Halterung gestaltet sich in der Installation unkompliziert. Die mitgelieferten Schrauben und Federn aus Edelstahl sind hochwertig. Auch bei der 3-Nasen-Halterung ist das nicht anders.

Temperaturen

Mit 20,5 °C maximaler Temperatur-Differenz erzielt der Cuplex ein gutes Ergebnis. Wir erwarteten allerdings bei den Kernkühlern etwas bessere Temperaturen.

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Hersteller: aqua computer

aqua computer Cuplex Evo 1.1

Nun folgt der Kernkühler von aqua computer, der Cuplex Evo in der Revision 1.1.

Aufbau

Im August 2002, ein Jahr nach dem Release des Cuplex 1.0, kam der erste Kernkühler aus dem Hause aqua computer - der Cuplex Evo 1.0 - auf dem Markt. Er bestand aus einem Kupferkern umhüllt von einer Plexiglashülle.

Zur Revision 1.1 gab es einige grundlegende Änderungen: Der Kern ist insgesamt ein großes Stück höher als der des Vorgängers und hat feinere Kühlrippen. Zudem wurde eine Rückflusssperre integriert, die einen optimalen Fluss der Kühlflüssigkeit garantieren soll.

Leider kann man den Cuplex Evo 1.1 nicht ohne weiteres demontieren, was der große Vorteil des Cuplex ist. Der Kühler wird mit einer Edelstahlblende an das Mainboard bzw. den Sockel montiert. Unser Testexemplar war nicht der "normale" Cuplex Evo 1.1, sondern der Cuplex Evo 1.1 FMJ. Bei dieser Version ist anstatt der Plexiglashülle ein in titan, blau oder rot eloxiertem Alumantel um den Kupferkern gelegt.

Bild 9Bild 10

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Cuplex Evo 1.1 ist einsame Spitze. Der Boden ist absolut plan, der Alumantel massiv und sehr gut verarbeitet. Es gibt an der Verarbeitung nichts auszusetzen.

Bild 11

Optik

Uns persönlich gefällt der Cuplex Evo 1.1 mit Plexiglashülle besser als der mit dem Alumantel, da man unter UV-Beleuchtung wieder sehr gut den Kanalverlauf sehen kann. Aber auch der Cuplex Evo 1.1 FMJ macht ohne UV-Beleuchtung einiges her. Der titanfarbene Kühlkörper sieht schick und edel aus, wie auch der restliche Kühler. Der gelaserte "aqua computer"-Schriftzug auf dem Edelstahlring über dem Kühlkörper rundet das Bild ab.

Bild 12Bild 13

Installation

Die Installation ist ebenso wie bei dem Cuplex einfach und problemlos. Der Cuplex Evo 1.1 wird mit einer Edelstahlplatte und den mitgelieferten Schrauben und Federn an dem Mainboardsockel oder am Mainboard direkt befestigt und verschraubt.

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Temperaturen

Mit 19,5 °C maximaler Temperatur-Differenz präsentiert der Cuplex Evo 1.1 ein sehr gutes Ergebnis. Das um 1 °C bessere Ergebnis im Vergleich zum Cuplex ist auf die Kern-Architektur zurückzuführen. Ein gutes Ergebnis, was zu diesem Zeitpunkt das Beste ist (ist ja auch nicht so schwer bei zwei Kühlern ;-)). Es bleibt abzuwarten, ob ein anderer Kühler es, schafft dieses Ergebnis zu übertreffen.

Bild 15

Hersteller: aqua computer

Watercool Heatkiller

Jetzt widmen wir uns dem Heatkiller von Watercool, der uns in der Revision 1.6 vorliegt.

Aufbau

Der Heatkiller ist dem Cuplex im Aufbau ähnlich. Im Gegensatz zum Cuplex hat der Heatkiller jedoch keine Plexiglasplatte, sondern eine massive Edelstahlplatte. Die Anschlüsse sind an der Seite platziert, was auf einen anderen Kanalverlauf als der des Cuplex hindeutet. Wir hätten gerne den Kühler demontiert um uns den Kanalverlauf anzuschauen, jedoch ist das leider beim Heatkiller nicht möglich und mit der Brechstange wollten wir nicht vorgehen. ;-) Kühlkörper und Edelstahlplatte sind durch zwei Schrauben und die beiden Anschlüsse fixiert.

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Verarbeitung

Der Heatkiller weist zusammen mit dem Evo 1.1 eine sehr gute Verarbeitung auf, die schwer zu übertreffen sein wird. Der Unterboden ist sehr gut verarbeitet, ebenso die Edelstahlplatte, die sehr massiv wirkt und ist. Es gibt nichts auszusetzen an der Verarbeitung, man kann nur sagen, dass sie perfekt ist.

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Optik

Leider gibt es beim Heatkiller keinen sichtbaren Kanalverlauf, was er jedoch durch andere Vorzüge wettmachen kann. Die Edelstahlplatte besitzt eine Gravur mit dem Heatkiller-Logo und dem Schriftzug "Heatkiller". Der gesamte Kühler wirkt sehr edel und schick. In einem normal beleuchteten (nicht UV) System kommt der Heatkiller am besten zur Geltung.

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Installation

Die Installation ist einfach, wie auch beim Cuplex wird der Kühler entweder mit dem Mainboard verschraubt oder mit einer 3-Nasen-Halterung am CPU Sockel befestigt. Leider gibt es keine 4-Loch-Halterung für AMD-, sondern nur für P4-Systeme.

Temperaturen

Mit 20,5 °C maximaler Temperatur-Differenz ist der Heatkiller gleichauf mit dem Cuplex. Der höchstwahrscheinlich unterschiedliche Kanalverlauf bringt im direkten Vergleich also weder dem Cuplex noch dem Heatkiller etwas. Die Temperatur ist ein gutes Ergebnis, wir können gespannt auf die Konkurrenz sein.

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Hersteller: Watercool

Tiger-Electronics Silvretta

Unser vierter Kandidat ist der Silvretta von Tiger-Electronics.

Aufbau

Der Silvretta ist ebenso wieder der Evo 1.1 ein Kupferkernkühler, der von einem Alumantel umhüllt wird. Leider ist der Alumantel nur poliert und nicht eloxiert. Auf dem Kern sind zwei Plug&Cool-Anschlüsse montiert. Eine Plexiglasplatte dient der Verschraubung mit dem Mainboard.

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Verarbeitung

Leider fällt beim Silvretta die Verarbeitung negativ auf. Der Kühlerboden ist nicht plan, da er sandgestrahlt ist. Das sollte Tiger-Electronics verbessern! Ebenso lassen die Anschlüsse zu Wünschen übrig. Sie sind nur schwer zu entfernen und wieder hineinzudrehen. Zudem werden sie nicht durch einen Dichtungsring wie bei normalen Anschlüssen abgedichtet sondern mit einer weißen, pulvrigen Masse. Normale Plug&Cool-Anschlüsse wären hier angebrachter gewesen. Die mitgelieferten Schrauben zur Befestigung sind hingegen qualitativ gut.

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Optik

Die Optik des Silvrettas ist gut, aber nicht ganz so edel wie die des Heatkillers oder des Cuplex. Wir hätten uns einen eloxierten Alumantel gewünscht. Die Anschlüsse trüben das Bild etwas. Sie wirken billig und passen nicht zum Rest des Kühlers.

Installation

Die Installation gestaltet sich einfach. Der Kühler wird samt einer Plexiglashalterung mit dem Mainboard verschraubt. Leider ist nicht ganz klar, ob es eine 3-Nasen-Halterung für den Silvretta gibt.

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Temperaturen

Mit 20,5 °C maximaler Temperatur-Differenz reiht sich der Silvretta auf gleicher Höhe mit dem Cuplex und dem Heatkiller ein. Für einen Kernkühler hätten wir eigentlich etwas bessere Temperaturen erwartet, aber 20,5 °C sind kein schlechter Wert.

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Update

Tiger-Electronics hat sich möglicherweise entschieden, den Kühler in Zukunft mit poliertem und nicht sandgestrahltem Boden auszuliefern - damit wäre einer unserer Kritikpunkte beseitigt.

Hersteller: Tiger-Electronics

Go-Cooling Ice-Rex

Der nächste getestete Kühler ist der Ice-Rex von Go-Cooling.

Aufbau

Der Ice-Rex ist der einzige Kühler unter unseren Testkandidaten, der eine Mikrostruktur aufweist. Er sieht sehr klein aus, aber in Kühlern mit Mikrostruktur steckt ein enormes Potenzial was die Temperaturen angeht. So ist es zumindest laut anderen Tests verschiedener Hardware-Seiten.

Zurück zum Kühler: Der Ice-Rex besitzt integrierte Gewinde für die Anschlüsse (1/8 Zoll). Leider hat der Kühler aufgrund seines Aufbaus und der Mikrostruktur einen hohen Durchflusswiderstand.

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Verarbeitung

Der Boden ist klasse verarbeitet. Leider ist der Kühler etwas dünn geraten und wirkt deswegen etwas zerbrechlich. Im Test viel dies jedoch nur einmal negativ auf: Bei der ersten Installation verrutschte der Kühler leicht und der CPU-Kern verursachte zwei winzige Dellen im Boden. Ansonsten ist der Kühler jedoch ordentlich verarbeitet und es gibt nichts zu beantstanden. Zudem ist gut, dass der Kühler keinerlei Dichtungen besitzt.

Bild 32Bild 33

Optik

Der Kühler ist zwar klein, aber fein ;-). Der Ice-Rex sieht durch seine "Lackierung" edel aus. Für Schwarzlichtfans ist er allerdings nichts, denn vom Wasser sieht man bei diesem Kühler nichts. Man merkt deutlich, dass der Kühler auf reine Leistung ausgelegt ist und nicht so sehr auf das Aussehen.

Installation

Die Installation gestaltet sich sehr einfach: Auf den Kühler wird eine kleines Plexiglasstück und darauf die gelaserte Edelstahlhalterung gelegt, die mit Hilfe von Plastikpins mit dem Mainboard verbunden wird (ähnlich der Standard-P4-Halterung). Die Edelstahlhalterung ist unserer Meinung auch etwas dünn geraten, verrichtet aber ohne Murren ihren Dienst.

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Temperaturen

Mit 19,5 °C maximaler Temperatur-Differenz zieht der Ice-Rex mit dem Cuplex Evo gleich und teilt sich bis zu diesem Zeitpunkt Platz 1.

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Hersteller: Go-Cooling

Innovatek X-Flow

Als nächstes wartet der X-Flow aus dem Hause Innovatek darauf, getestet zu werden.

Aufbau

Der X-Flow ist relativ neu und wurde im Frühjahr diesen Jahres veröffentlicht. Er besteht aus einer Kupferplatte mit einem speziell gefrästem Verlauf. Das ganze wird abgedeckt durch den Blau eloxierten Deckel aus Aluminium, der durch Inbus-Schrauben mit dem Boden verbunden ist. Das ganze wird durch einen Dichtungsring abgedichtet. Der Kühler wirkt sehr massiv und ist auch relativ schwer.

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Verarbeitung

An der Verarbeitung ist nichts auszusetzen. Der Boden ist sauber und weist keine Kratzer oder Ähnliches auf. Auch der Deckel ist von hoher Qualität und gut verarbeitet. Die verwendeten Schrauben sind ebenfalls gut.

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Optik

Der X-Flow ist blau eloxiert, der Boden kommt in seiner Reinform zum Einsatz. Der "X-Flow"-Schriftzug auf dem Deckel sieht auch schick aus. Für Schwarzlichtfans ist der X-Flow leider nichts, denn er hat wie einige andere Kühler keinen sichtbaren Kanalverlauf.

Bild 42

Installation

Sehr einfache und gute Installation. Der Kühler wird mit einer speziellen Halterung an der schon auf dem Mainboard vorhandenen P4-Halterung verankert und festgezogen. Insgesamt eine sehr einfache und gute Installation.

Temperaturen

Mit 21 °C maximaler Temperatur-Differenz kann der X-Flow dem Ice-Rex und dem Cuplex Evo nicht wirklich gefährlich werden.

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Hersteller: Innovatek

H2O-Computer Watercooler CPU Cu

Nun ist der Watercooler CPU Cu von H2O-Computer an der Reihe.

Aufbau

Der Watercooler Cu liegt uns in der Kupferversion vor (was das "Cu" im Namen schon deutlich macht). Diese Version des Kühlers besteht aus einer Kupferplatte, in die ein schneckenförmiger Kanalverlauf gefräst ist. Darauf ist eine Edelstahlplatte mit Anschlüssen montiert. Diese Blende ist für AMD- sowie P4-Syteme einsetzbar. Als Verschraubung werden ziemlich stabile Inbusschrauben eingesetzt. Die mitgelieferten Anschlüsse sind 6 mm/8 mm-Schraubanschlüsse.

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Verarbeitung

An der Verarbeitung ist nichts auszusetzen, das Kupfer ist qualitativ gut, auch die Blende ist gut. Insgesamt haben wir absolut nichts zu meckern. :-)

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Optik

Optisch ist der Watercooler nichts Aufregendes oder Neues. Die Edelstahlplatte mit den massiven Imbusschrauben wirkt schlicht, aber nicht übertrieben. Auch hier kommen UV-Röhren nicht wirklich zur Geltung.

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Installation

Auch hier gestaltet sich die Installation einfach. Die Platte wird einfach mit dem Mainboard mit Hilfe von Schrauben und Federn fixiert. Positiv ist hierbei zu bemerken, dass die Halterung für beide gängigen Systemtypen passt. Leider kann es durch die große P4-Halterung auf manchen AMD-Boards zu Problemen mit nahe am Sockel liegenden Bauteilen kommen. Angst vor dem Verbiegen der Deckelplatte muss man nicht haben; sie ist so massiv, dass hier sicherlich nichts passieren kann ;-)

Temperaturen

Mit 21 °C maximaler Temperatur-Differenz platziert sich der Watercooler zusammen mit dem X-Flow im hinteren Bereich.

Bild 50

Hersteller: H2O-Computer

Cooling-Solutions UCD

Jetzt ist der UCD von Cooling-Solutions an der Reihe.

Aufbau

Bei dem UCD (Universal Cooling Device) handelt es sich wieder um eine Art Kanalkühler. Er ist der einzige Kühler im Testfeld, der auf jeder Art von Chip eingesetzt werden kann: sowohl auf CPUs als auch auf Grafikkarten und Chipsätzen. Man kann ihn deswegen auch als Universalkühler bezeichnen (wie der Name es auch tut ;-)). Der Kühler ist kleiner und dünner als übliche Kanalkühler. Der UCD hat auch keinen wirklichen Kanalverlauf, sondern eher einen großen Kanal mit einer strukturierten Fläche. Diese Fläche ist oval und wird auch durch einen entsprechend geformten Dichtungsring abgedichtet. Auf dem Boden liegt eine Halterung auf. Das ganze wird von einem Plexiglasdeckel verschlossen.

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Verarbeitung

Das Kupfer ist gut verarbeitet, es gibt nichts zu bemängeln. Leider gibt es das aber bei dem Plexiglasdeckel: Dieser ist nicht sehr hochwertig. Beim Auseinanderschrauben und wieder Zusammenbauen riss es Plexiglas leicht ein. ooling-Solutions sollte überlegen hier eventuell ein anderes Plexiglas zu verwenden. Die verwendeten Anschlüsse und Schrauben sind alle qualitativ gut.

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Optik

Der UCD ist ziemlich klein, trotzdem sieht er vor allem unter UV-Licht mit dem Einsatz von fluoreszierenden Wasserzusätzen ziemlich schick aus. Der UCD ist der einzige Kanalkühler im Test, der keine rechteckige Form besitzt. Insgesamt macht er einen schicken Eindruck.

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Installation

Die Installation ist einfach und gut gemacht. Wie auch bei den anderen Kanalkühlern wird der UCD mit dem Mainboard verschraubt und hat somit einen guten Halt. Positiv ist hierbei auch wieder die universell einsetzbare Halterung. Wer den UCD mal von der CPU auf die Grafikkarte umsetzen will muss einfach nur andere Schrauben und eine andere Blende verwenden. Diese muss jedoch extra bestellt werden. Schade!

Temperaturen

Mit 23 °C maximaler Temperatur-Differenz belegt der UCD den vorerst letzten Platz in Sachen Kühlung.

Bild 57

Hersteller: Cooling-Solutions

Heattrap

Als Vorletzter stellt sich der Heattrap von Heattrap unseren Kriterien.

Aufbau

Der Heattrap ist ebenso wie der Cuplex und der Heatkiller ein Kanalkühler. Er ist mit einer Plexiglasplatte und einer Gummidichtung abgedichtet. Der Heattrap ist vom Aufbau her fast identisch mit dem Cuplex (etwas anderer Kanalverlauf). Die Kupferplatte ist ziemlich massiv. Der Plexiglasdeckel dient ebenso wie beim Cuplex auch als Halterung für den Kühler. Leider ist der Dichtungsring etwas dick und so sucht sich das Wasser seinen Weg nicht nur durch den Kanalverlauf, sondern auch über die Kanäle hinweg.

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Verarbeitung

Die Verarbeitung des Heattraps ist ok, lediglich die nicht entgrateten Kanäle trüben dies etwas. Das Kupfer ist qualitativ gut, allerdings auch nichts besonderes. Am Rand ist die Kupferplatte leider etwas rau, die Bodenfläche hingegen ist gut verarbeitet. Auch das Plexiglas ist gut und ebenfalls ziemlich massiv. Die verwendeten Schrauben zum Fixieren entsprechen dem Standard.

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Optik

Die Optik ist ebenfalls wie bei dem Cuplex gut, vor allem in UV-beleuchteten Gehäusen macht der Kühler bei Verwendung von UV-aktiven Substanzen im Kühlwasser eine gute Figur. Leider wird die Optik dadurch etwas geschmälert, dass das Kühlwasser über die Kanalverläufe hinüber läuft und so das Bild des Kanalverlaufes etwas stört. Ansonsten ein schicker Kühler.

Bild 62

Installation

Die Installation gestaltet sich ebenfalls sehr einfach und unkompliziert. Der Heattrap wird über Schrauben und Federn mit dem Mainboard verbunden und so befestigt. Diese Form der Halterung ist die empfehlenswerteste, da sie durch die Federn kleine Abweichungen ausmerzt.

Temperaturen

Mit 22,5 °C maximaler Temperatur-Differenz ist der Heattrap leicht besser als der X-Flow, allerdings hatten wir ein besseres Ergebnis erwartet - schade.

Bild 63

Update

Laut Heattrap ist der Heattrap nun in der Revision 1.11 verfügbar. Eventuell wird diese Version nachträglich noch getestet.

Hersteller: Heattrap

Zalman ZM-WB32

Kommen wir nun zu unserem letzten Kühler, dem ZM-WB32 aus dem Hause Zalman.

Aufbau

Der WB32 ist ein Kupferkühler, der ähnlich wie der Silvretta und der Evo 1.1 aufgebaut ist. Der Unterschied zu den beiden eben genannten Kühler ist jedoch die Breite. Der WB32 ist wesentlich dicker und massiver. Sein Kern ist aus reinem Kupfer. Das ganze wird durch einen eloxierten Alumantel abgedeckt. Abgedichtet wird der Kühler durch eine O-Ring-Dichtung. Er lässt sich gut demontieren: Einfach den Alumantel etwas drehen und nach mehreren Umdrehungen hat man den Kern und den Alumantel in der Hand.

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Verarbeitung

Die Verarbeitung des Zalman ist schlicht und ergreifend nicht mehr zu verbessern. Jedes Teil ist sehr sauber verarbeitet und zudem poliert - auch der Kern! Der Boden glänzt dementsprechend. Beste Verarbeitung im Testfeld.

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Optik

Der Kühler sieht sehr schick und edel aus. Die blaue Aluhülle rundet diesen Eindruck noch ab. Ein schicker, massiver Kühler, allerdings auch er wird kein Liebling der Schwarzlichtfans werden.

Bild 68

Installation

Leider wird bei der Installation das Bild des Zalman WB32 getrübt. An der schon vorhandenen P4-Halterung werden zwei Alustreben befestigt. An diesen wird wiederum die Klammer des Kühlers befestigt und festgeschraubt. Leider ist die Verschraubung ziemlich schwierig zu installieren und wir mussten teilweise eine Zange einsetzen um den Kühler richtig zu montieren. So ist es auch nicht wirklich möglich, die Schrauben gleichmäßig anzuziehen

Bild 69

Temperaturen

Mit einer maximalen Temperatur-Differenz von 20 °C platziert sich der WB32 nur knapp hinter der Spitze, ein klasse Ergebnis.

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Hersteller: Zalman

Fazit

Unser Test hat gezeigt: Kühlleistung ist wirklich nicht alles. Insgesamt lässt sich sagen, dass den Herstellern von Wasserkühlern wohl nie die Ideen auszugehen scheinen. Wasserkühlungen finden erst seit kurzer Zeit vermehrt den Weg in den privaten Bereich und die Hersteller von Wasserkühlern und Kühlungen sprießen wie Pilze aus dem Boden. Das bringt natürlich Wettbewerb und damit erhöhte Motivation mit sich, die Kühler immer besser zu machen. Wir fassen die Ergebnisse noch einmal kurz zusammen und geben eine abschließende Bewertung ab.

Cuplex 1.3

Der Cuplex ist der Klassiker und es gibt nichts an ihm auszusetzen. Eine gute Kühlleistung rundet das ganze ab. Der Cuplex kostet 42,49 € und bekommt auf Grund der guten Verarbeitung, guten Temperaturen und einer klasse Optik einen Preis-/Leistungsaward!

Ergebnis: 13 von 15 Punkten

Cuplex Evo 1.1

Ein schicker und sehr gut verarbeiteter Kühler, der zudem zusammen mit dem Ice-Rex die besten Temperaturen im Test hatte, lässt eigentlich keine Wünsche offen. Diese Leistung kostet immerhin auch 71,49 €.

Ergebnis: 13 von 15 Punkten

Heatkiller

Ebenfalls ein klasse verarbeiteter Kühler mit sehr guter Kühlleistung. Wer auf Edelstahl steht, für den ist der Heatkiller sicherlich eine gute Wahl. Leider muss derjenige dann auch den etwas hohen Preis von 54,99 € im wahrsten Sinne des Wortes in Kauf nehmen ;-)

Ergebnis: 13 von 15 Punkten

Silvretta

Eine gute Kühlleistung und er geringe Preis von 44,99 € sind die positiven Eigenschaften des Silvretta. Die Verarbeitung und die billigen Anschlüsse trüben das Bild.

Ergebnis: 10 von 15 Punkten

Ice-Rex

Klein, aber oho. Der Ice-Rex kann sich trotz seiner geringen Größe sich Platz 1 der Temperaturhitliste mit dem Cuplex Evo teilen. Die Verarbeitung ist ebenfalls gut. Der Ice-Rex ist aber eher auf niedrige Temperaturen ausgelegt als auf Optik. Leider ist er mit 69,81 € zu teuer.

Ergebnis: 11 von 15 Punkten

X-Flow

Bei der Verarbeitung und der Optik kann man hier nicht meckern. Temperaturmäßig ist er leider nicht so gut wie erwartet. Mit 69,95 € ist er ebenfalls für unseren Geschmack zu teuer.

Ergebnis: 12 von 15 Punkten

Watercooler CPU Cu

Verarbeitungsmäßig gut und in der Installation einfach. Aufgrund des unschlagbaren Preises von 33,90 € bekommt auch der Watercooler Cu einen Preis-/Leistungsaward. Wer nicht soviel Wert auf Super-Temperaturen legt und eher aufs Geld achtet, kann hier nichts falsch machen.

Ergebnis: 11 von 15 Punkten

UCD

Ein guter, universeller Kühler. Für das relativ geringe Kupfergewicht und die Tatsache, dass man die weiteren Halterungen separeat erwerben muss, allerdings etwas zu teuer.

Ergebnis: 10 von 15 Punkten

Heattrap

Gutes Design, leider leichte Mängel bei der Verarbeitung. Die Temperaturen sind in Ordnung, die 54,99 € allerdings nicht.

Ergebnis: 10 von 15 Punkten

Zalman WB 3

Ein wuchtiger Kühler, der zudem klasse aussieht. Verarbeitungsmäßig top. Leider ist die Halterung ein negativer Punkt; für 59,95 € könnte man eine etwas bessere Ausführung erwarten.

Ergebnis: 13 von 15 Punkten

Hier noch einmal alle Ergebnisse im Überblick:

Alle Ergebnisse der getesteten Kühler im Vergleich
 
13.0
Cuplex 1.3
 
13.0
Cuplex Evo 1.1
 
13.0
Heatkiller
 
10.0
Silvretta
 
11.0
Ice-Rex
 
12.0
X-Flow
 
11.0
Watercooler CPU Cu
 
10.0
UCD
 
10.0
Heattrap
 
13.0
Zalman WB 32

Einen wirklichen Sieger haben wir nicht gekürt, da keiner der Kühler wirklich perfekt war. Es waren immer kleinere Dinge - seien es der Preis, die Halterung oder die Optik - an denen wir etwas zu bemängeln hatten.

Wir hoffen es hat euch gefallen und wir konnten gute Tipps für den Wasserkühlerkauf geben. Für Fragen und/oder Feedback benutzt bitte das Kontaktformular oder schreibt uns einfach eine E-Mail.